Zertifizierung und Qualitätsmanagement



Die bestehenden Qualitätsmanagement-Systeme DIN (EN) ISO, EFQM, EPA und QEP unterscheiden sich aufgrund ihrer Entstehungsweise und ihrer Philosophie erheblich. Auch die Umsetzung für die Arztpraxen, Aufwand und Kosten sind sehr unterschiedlich. Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes System ist daher nicht einfach.

Wir haben uns für EPA - Europäisches Praxisassessment entschieden, das den Arztpraxen einen besonders einfachen Zugang zum Qualitätsmanagement bietet und das indikatorengestützt und wissenschaftlich evaluiert ist, so dass es als einziges QM-System für Arztpraxen exakt den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (GBA) entspricht.

 

Qualitätsmanagement in der Arztpraxis - Erfahrungen und Empfehlungen zur praktischen Umsetzung
Beitrag zum Kurs "Qualitätsmanagement für Vertragsärzte", Mannheim 26.06.2004  

 

Handbuch Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement-Handbuch steht im Zentrum der Projektarbeit, mit der ein Qualitätsmanagement-System in der Arztpraxis eingeführt wird. Es empfiehlt sich, dieses Handbuch von Anfang an in elektronischer Form zu erstellen. Als Online-Handbuch steht es ständig allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung und kann ohne großen Aufwand aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Die Einbindung aller Dokumente, die im jeweiligen Praxiscomputer-System zur Verfügung stehen, ist ebenfalls ohne Schwierigkeiten möglich.

Das hier vorgestellte Muster eines Online-Handbuches wird auf einem zentralen Rechner abgelegt und ist von jedem Arbeitsplatz aus zugänglich (mit dem standardmäßig vorhandenen Browser). Voraussetzung ist lediglich ein multitasking-fähiges Computer-System (Windows, Mac oder Unix).

 

Das elektronische Praxis-Handbuch - ein Beitrag zum QM für die (Haus-)Arztpraxis
Kurzpräsentation für das dritte bundesweite Kursabsolvententreffen "Curriculum Qualitätssicherung/Ärztliches Qualitätsmanagement", 22. und 23. November 2002 in Dresden  

 

Qualitätsmanagement und Zertifizierung von Arztpraxen
Vortrag vom 13.05.02 



Patientenbefragungen

Patientenbefragungen liefern wertvolle Hinweise und Informationen über Schwachstellen des Praxisablaufs - vorausgesetzt sie werden mit etwas methodischer Überlegung durchgeführt. Zwar kann ein einfacher und kurzer Fragenbogen rasch selbst erarbeitet werden. Der Blick auf zahlreiche, bereits erfolgreich durchgeführte Befragungen zeigt aber auch: weniger ist oft mehr; die organisatorischen Rahmenbedingungen sind zu beachten, die Auswertung stellt nach der Konzeption den wichtigsten Schritt dar. Wird global nach Zufriedenheit gefragt, erhält man in Krankenhäusern und Praxen ausschließlich positive Ergebnisse.

Wir optimieren Ihren Fragebogen und helfen bei Konzeption und Auswertung, stellen Ihnen einen eigenen Fragebogen zur Verfügung oder führen die Befragung komplett für Sie durch.

Zur weiteren Vertiefung der Thematik empfielt sich die Lektüre folgender Artikel:
Patientenbefragung in der Arztpraxis (Artikel von M. Dierks aus der ZaeFQ)
Qualität aus der Sicht des Patienten (Vortrag von Th. Ruprecht)

Beispiele für Fragebogen:
Demo-Fragebogen der Unternehmensberatung Rudolf Loibl mit Auswertung als Exel-Programm,
Fragebogen der Stiftung Gesundheit,
ZAP - Fragebogen zur Zufriedenheit in der ambulanten Versorgung – Qualität aus Patientensicht.




Partizipatives Qualitätsmanagement in der Hausarztpraxis

Hauptziel ist hier nicht die Erstellung einen Qualitätsmanagement-Handbuchs, sondern der Einstieg in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess unter Einbeziehung aller Praxismitarbeiter und -mitarbeiterinnen. Am Anfang steht ein halbtätiger Workshop unter neutraler Moderation, der streng auf die individuell festgelegten Aufgabenstellungen fokussiert ist und der Offenheit, Selbstreflexion, Besinnung auf die eigenen Ressourcen zum Ziel hat.

Das hier entwickelte Modell eignet sich besonders für Praxen, die einen Einstieg in einen Qualitätsmanagementprozess suchen. Im Unterschied zu Ansätzen, die von theoretischen Vorüberlegungen ausgehen und bereits ausgearbeitete Qualitätsmanagement-Systeme mit entsprechendem theoretischen Hintergrund zugrunde legen, werden beim Partizipativen Qualitätsmanagement keine Vorkenntnisse und Vorerfahrungen, insbesondere auch keine theoretischen Schulungen, vorausgesetzt. Da der Ansatz handlungsorientiert ist und sich flexibel auf die aktuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen anpassen lässt, sind hohe Akzeptanz und rasch und einfach umsetzbare Ergebnisse zu erwarten.

Eindrücke vom ersten QM-Praxis-Workshop in Mannheim unter Moderation von Dr. Irmgard Marx, die das Modell maßgeblich mitentwickelt hat.

 

 

Last updated at 07:34:00 09.13.08 (Sat)
 

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© Dr. Stefan Bilger